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By Dr. Paul Przygodda, J. G. Fichte, E. v. Hartmann (auth.)

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Selbstorganisation, Verantwortung, Gesellschaft: Von subatomaren Strukturen zu politischen Zukunftsvisionen

"Selbstorganisation und Verantwortung" - ein eigenartiger Tite! . Gibt es das iiberhaupt, Selbstorganisation? Widerstrebt es nicht im tiefsten unserem, vielleicht auch speziell dem deutschen Denken, daB sich Dinge sozusagen von alleine organisieren, daB sich spontan Strukturen bilden, ohne Vorgaben von auBen?

Modernisierung der Berufsbildung in Europa: Neue Befunde wirtschafts- und berufspädagogischer Forschung

Die Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft hat ihre Frühjahrstagung im Jahre 2000 am 30. und 31. März an der Friedrich-Schiller-Universität Jena durchgeführt. Die Programmgestaltung und Ausrichtung erfolgten durch den Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik.

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Ganze Zeitalter sind uber Erforschung del' Natur verflossen, und noch ist man ihrer nicht mude. Einzelne haben in dieser Beschaftigung ihr Leben hingebracht und nicht aufgehOrt, auch die verschleierte Gottin nnzubeten. GroBe Geister haben, unbekummert um die Prinzipien ihrer Erfindungen, in ihrer eigenen Welt gelebt, uncl was ist del' ganze Ruhm des scharfsinnigsten Zweifler" gegen das Leben cines Mannes, der eine 'Welt in seinem Kopfe und clie ganze Natur in Reiner Einbildungskraft trng? Wie eine Wolt auBer uns, wie eine Natur und mit ihr Erfahrnng moglich sei, diese Frage verdanken wir del' Philosophie, odeI' vielmehr mit diesel' Frage entstand Philosophie.

Die Ichheit, die Intelligenz, die Vel'llunft - oder wie man es nennen wolle - ist dieser Punkt. Diese absolute Identitiit des Subjekts und Objekts im Ich 11iBt sich nur schlieBen, nicht etwa unmittelbar als Tatsache des wirklichen BewuBtseins nachweisen. Wie cin wirkliches BewuBtsein entsteht, sci es auch nur das BewuBtsein unserer selbst, erfolgt die Trennung. Nul' inwiefern ich mich, das BewuBtseiende, von mil', dem Gegenstande dieses BewuBtseins, unterscheide, bin ich mil' meiner bewuBt. Auf den mancherlei Ansichten diesel' Trennnng des Subjektiven und Objektiveu, und hinwiederum del' Vereinigung beider, beruht del' gauze Mechanismus des BewuBtseins.

Dies alles bedacht, lal3t meine Tatigkeit sich nur so setzen, daB sie ausgehe yom Subjektiven, als bestimmend das Objektive; kurz, als eine Kausalitat des blol3en Begriffs auf das Objektive, welcher Begriff insofern nicht wieder durch ein anderes Objektives bestimmt werden kann, sondern absolut in und durch sich selbst bestimmt ist. Es ist jetzt auch die zweite der oben aufgeworfenen Hauptfragen beantwortet: wie komme ich dazu, anzunehmen, daB ein Objektives aus einem Subjektiven, ein Sein aus einem Begriffe erfolge?

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