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By Karin Sanders · Hans-Ulrich Weth (Hrsg.)

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Das Auge des Leoparden

Eigentlich hatte der junge Mann nur eine kurze Reise nach Afrika machen wollen, aber dann conflict er neunzehn Jahre geblieben. Statt in Uppsala sein Jurastudium zu beenden, übernimmt er in Lusaka die Hühnerfarm einer weißen Engländerin, deren Mann im Busch verschollen ist. Doch nach einem schrecklichen Anschlag auf seine Nachbarn mehren sich die Zeichen, dass die Reformpläne des jungen Mannes gefährliche Gegner haben.

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Für eine konkrete Reichtumsanalyse stellt sich damit die Frage, von welchen wesentlichen Bestimmungsfaktoren Reichtum im Sinne eines hohen Maßes an Verwirklichungschancen abhängt. Abbildung 1 gibt einen Überblick. Konzeptionell lassen sich die Bestimmungsgründe der Verwirklichungschancen in individuelle Potenziale und instrumentelle Freiheiten unterscheiden. 48 Jürgen Volkert Tabelle 1: Wesentliche Bestimmungsfaktoren der Verwirklichungschancen Individuelle Potenziale Finanzielle Potenziale ƒ Einkommen ƒ Vermögen Nicht-finanzielle Potenziale (persönliche Umwandlungsfaktoren) ƒ Individuelle Gesundheit / Behinderungen ƒ Individueller Bildungsstand ƒ Kompetenzen ƒ etc.

58 44 1 Jürgen Volkert Reichtum: Faszination und Gegenstand zunehmenden Interesses In den letzten Jahren ist das Phänomen des Reichtums zunehmend ins Zentrum öffentlicher, politischer und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt. Von Bedeutung ist Reichtum dabei allein schon aufgrund der Faszination, die von ihm auszugehen scheint. So wurden im Oktober 2006 insgesamt 148,3 Millionen Euro im deutschen Lotto eingesetzt, um an den Rekordjackpot im Umfang von 37,6 Millionen Euro zu gelangen. Die Welt des Reichtums in den Fokus rückt seit einiger Zeit auch die Presse.

Mittel zur Erreichung dieses Zieles sind: ƒ Reduzierung der Arbeitskosten durch Lohnsenkungen, durch Senkung der Lohnnebenkosten (= Sozialversicherungsabgaben) und durch Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse (Abbau tarifvertraglicher Festle- 34 ƒ ƒ Hans-Ulrich Weth gungen z. B. “ Ob Kartoffeln oder Arbeitnehmer: Wenn zu viele im Angebot sind, muss der Preis (=Lohn) eben so lange sinken, bis sie sich verkaufen lassen (so die bildhafte Erläuterung des Prinzips durch den Chef des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo), Prof.

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